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Spenden

Kirchgeld

Die Kirchengemeinde Marienfelde freut sich über jede Spende. Wir nennen Ihnen gerne einen konkreten Arbeitsbereich, den Sie unterstützen können. 

Wir nennen Ihnen gerne Arbeitsbereiche, die derzeit besonders auf Spenden angewiesen sind, damit Ihre Unterstützung auch nach Ihren Vorstellungen verwendet wird.

Ab dem Betrag von 200 € stellen wir ihnen selbstverständlich eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt aus. Bei Spenden unter 200 € reicht der Kontoauszug ihrer Bank oder die Quittung für die Bareinzahlung in unserem Büro. 

Freiwilliges Kirchgeld - Ihre Spende, wenn Sie keine Kirchensteuer zahlen

Die Arbeit der Kirchengemeinde wird durch die Kirchensteuern finanziert. Aber - nur wer Einkommensteuer bzw. Steuern auf Kapitalerträge zahlt, bezahlt auch Kirchensteuern. Vielleicht gehören Sie ja auch zu denjenigen, die (noch) kein eigenes Einkommen haben, eine Rente beziehen oder Familienangehörige/r sind?

Dann haben Sie die Möglichkeit, sich durch das "freiwillige Kirchgeld" an der Gemeindearbeit zu beteiligen. Denn auch Sie erwarten Orgelspiel im Gottesdienst, einen Haus- und Kirchwart und eine geheizte Kirche, Sie erwarten Gesangbücher zum Singen, Glockengeläut und jemanden, der montags aufräumt...

Um diese Dienste aufrecht zu erhalten, erbitten wir das freiwillige Kirchgeld. Mit einer einmaligen oder monatlichen Spende können Sie Ihren Beitrag für die Menschen in Marienfelde leisten. Wir sind dankbar für jeden Betrag! Jede Spende ist bei der Steuererklärung absetzbar.

Kirchliches Verwaltungsamt Berlin Mitte-West

Konto: IBAN DE80 1001 0010 0028 0131 00

Verwendungszweck: (bitte unbedingt angeben!) - für KG Marienfelde 

Kirchliches Verwaltungsamt Berlin Mitte-West

Konto: IBAN DE80 1001 0010 0028 0131 00

Verwendungszweck: (bitte unbedingt angeben!) - für KG Marienfelde / Kirchgeld


Vererben

Die Kirchengemeinde Marienfelde hat das große Glück, dass einige ehemalige Mitglieder ihr Teile ihres Vermögens hinterlassen haben. Diese Erbschaften wurden in Fonds angelegt, deren Zielsetzung mit den Erblasserinnen gemeinsam fest gelegt wurde. Bis heute profitieren die Arbeitsbereiche von den jeweils erwirtschafteten Zinsen und Überschüssen.

Herta-Föhl-Fonds

Herta Föhl wurde am 1898 in Berlin geboren. Trotz schwerer Schicksalsschläge blieb sie ein dem Leben zugewandter Mensch. In unserer Kirchengemeinde Marienfelde fand sie viele Freundinnen und besuchte viele Veranstaltungen. Sie genoss die schönen Seiten des Lebens, denn sie war in der glücklichen finanziellen Lage, sich vieles erlauben zu können. Dabei vergaß sie aber nie, dass es Menschen gab, die jedes Geldstück mehrfach wenden mussten, bevor sie es ausgeben konnten.
Deshalb hat sie stets die Seniorenreisen großzügig unterstützt, wollte aber nicht, dass darüber auch nur ein Wort verloren wurde. Zum Schluss ihres Lebens fiel ihr das Gehen immer schwerer. In ihr wuchs die große Furcht, einmal ganz auf andere angewiesen zu sein. Sie nahm sich 1993 das Leben.
Schon vor ihrem Tod plante sie, was mit ihrem Vermögen geschehen solle. Ihr gut situierter Enkel verzichtete auf das Erbe. Er meinte, dass die Kirchengemeinde ihre Familie gewesen sei und es deshalb für einen gemeindlichen Zweck benutzt werden sollte. Herta Föhls Testament bestimmte, nach ihrem Tod das fortzusetzen, was ihr zu Lebzeiten wichtig war.

Aus ihrem Vermögen wurde ein Fonds gebildet, aus dessen Erträgen Seniorenreisen bezuschusst werden können. Ältere Gemeindeglieder können dabei unterstützt werden, ihre Lebensqualität zu verbessern (Zuschuss zum Rollstuhlkauf, Lese- und Hörhilfen und ähnliches). Dafür dürfen höchstens 5% des Kapitals entnommen werden. Über die Vergabe entscheidet ein Beirat im Rahmen der Seniorenarbeit.

Im Jahr 2013 wurde Herta Föhls Grabstätte für weitere 20 Jahre (mit Grabpflege) nachgekauft. Die Kirchengemeinde Marienfelde ist der Verstorbenen dankbar für ihre Großzügigkeit über den Tod hinaus und wird ihr Gedächtnis in Ehren bewahren.

Hildegard-Müller-Fonds

Hildegard Müller wurde 1910 in Driesen geboren. Seit 1974 lebte sie mit ihrem Mann in Marienfelde. Sie führten ein bescheidenes Leben und waren in ihrer Lebensgestaltung sehr sparsam. Durch die Erfahrung zweier Kriegs- und Nachkriegszeiten vergaßen sie nie, was im Leben wesentlich ist. Ihr einziger Sohn wurde im Krieg als vermisst gemeldet; nicht zu wissen, wo sein Grab ist, belastete die Eltern ihr ganzes Leben lang schwer.
Anfang der 80. Jahre verstarb Hildegard Müllers Mann. Sie fand in einer liebevollen Nachbarin einen vertrauten Menschen, der sich kümmerte und die Pflege koordinierte. Dabei war sie es gewohnt, im Leben bestimmen zu dürfen und wusste immer genau, was sie wollte. Aber sie konnte auch mit ihren dunklen Augen fröhlich und lachend in die Welt sehen. In ihrer letzten Lebensphase hatte sie es schwer und sie wollte sterben dürfen. Sie hatte ihr Haus bestellt und alles Notwendige geregelt. 2001 starb sie friedlich in einem Krankenhaus.

Wir haben Hildegard Müller in der Kirchengemeinde nie kennen gelernt. Aber sie hatte von den Finanzierungsproblemen bei der Renovierung der Dorfkirche und vom Neubau der Frobenius-Orgel erfahren. Dafür gab sie die Hälfte ihres Vermögens. Es wurde in einem Fonds angelegt, mit dem Ziel, für die Marienfelder Dorfkirche Inventar anschaffen zu können und inhaltliche, kulturelle Angebote zu sichern. Dafür dürfen die jährlich anfallenden Zinsen und (bei außergewöhnlichen Bedingungen) maximal 10% des Kapitals verwendet werden.

Seit 2002 wird die kirchenmusikalische Arbeit aus dem Müller-Fonds unterstützt. Im Jahr 2014 diente eine Kapitalentnahme der Finanzierung der Orgelsanierung. Wir danken Frau Müller für diese großzügigen Möglichkeiten. 

Lieselotte-Hey-Fonds

Lieselotte Hey wurde 1914 in Berlin als Tochter eines Offiziers geboren. Davon wurde sie geprägt; ihre Ordnungsliebe und Korrektheit erschienen unerschütterlich. Sie wurde Buchhalterin, schrieb alles auf, rechnete genau vor und konnte jederzeit Gewinn und Verlust darstellen. So beständig ihre Ordnungsliebe war, so blieb auch die Buchhalterin lebenslang aktiv.
Zu den Beständigkeiten gehörte allerdings auch ihre Bereitschaft zu lachen und fröhlich zu sein. Wenn es dazu einen Anlass gab, dann leuchteten ihre Augen vor Freude. Seit 1953 war sie verheiratet; mit ihrem Mann ging sie gerne in den Bergen wandern, sie brauchten und liebten die klare Luft. Finanziell ging es den beiden in ihrer Ehe, die zu ihrem Bedauern kinderlos blieb, sehr gut. In die Kirchengemeinde Marienfelde ist sie sehr gern gekommen, sie war und bleib an allem interessiert.
Über den Tod und das Sterben konnte sie ganz nüchtern reden. Ihr Erbe hat sie geordnet und sehr großzügig das Tierheim und den Berliner Zoo bedacht. Sie starb friedlich im Jahr 2005.

Einen weiteren großen Teil ihres Vermögens vermachte sie der Kirchengemeinde. Der nach ihr benannte Fonds hat zum Ziel, die Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit der evangelischen Kirchengemeinde Marienfelde, dabei besonders deren Reisen, zu bezuschussen. Außerdem können zeitlich begrenzte Projekte und Honorarkräfte für diese Arbeitsbereichen finanziert werden. Neben den jährlichen Zinsen dürfen höchstens 10% des Grundkapitals entnommen werden. 

Dorothee-Sölle-Haus
Ev. Gemeinde- und Familienzentrum
Waldsassener Straße 9; 12279 Berlin

Tel.:   (030) 755 12 20-0   (Küsterei)
Fax:    (030) 755 12 20-10

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